aesopica.
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FabelNº 26

Der Fischer und die Sprotte

Ein Fischer liess sein Netz ins Meer hinab und zog eine Sprotte herauf. Weil sie so klein war, bat sie ihn, sie noch nicht mitzunehmen, sondern wegen ihrer geringen Grösse wieder freizulassen. «Wenn ich zu einem grossen Fisch herangewachsen bin», sagte sie, «kannst du mich wieder fangen, und dann bin ich dir viel mehr wert.» «Nein», antwortete der Fischer, «ich wäre ein Narr, wenn ich den Fang in meiner Hand freiliesse und auf einen künftigen Fang setzte, wie gross er auch sein mag.»

Es ist töricht, einen kleinen sicheren Gewinn für einen grösseren aufzugeben, der nur eine Hoffnung ist.
Moral

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