aesopica.
ENFRESDEITPT
FabelNº 61

Der Mann, der eine Statue zerbrach

Ein Mann besass einen hölzernen Gott und bat ihn, weil er arm war, immer wieder um Hilfe. Je länger er das tat, desto ärmer wurde er. Schliesslich geriet er in Zorn, packte den Gott am Bein und schlug ihn gegen die Wand. Plötzlich zerbrach der Kopf der Statue, und Gold strömte heraus. Der Mann sammelte es ein und rief: «Dein Denken funktioniert offenbar verkehrt herum, und du bist undankbar. Als ich dich ehrte, halfst du mir nicht. Jetzt, da ich dich geschlagen habe, überschüttest du mich mit Wohltaten.»

Wer einen schlechten Menschen ehrt, gewinnt nichts; mit Härte erreicht man bei ihm oft mehr.
Moral

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