Herakles wurde unter die Götter aufgenommen und an der Tafel des Zeus empfangen. Er begrüsste jeden Gott mit grosser Freundlichkeit. Als Plutos, der Gott des Reichtums, zuletzt eintraf, senkte Herakles den Blick zum Boden und wandte sich von ihm ab. Zeus wunderte sich darüber und fragte, warum er alle Götter so höflich begrüsse, nur Plutos aber den Blick verweigere. Herakles antwortete: «Ich wende mich von ihm ab, weil ich ihn in der Zeit unter den Menschen fast immer im Bündnis mit den Bösen sah.»
Glück und Reichtum machen einen bösen Charakter nicht tugendhaft.Moral
Nº 169Die HaubenlercheEine Haubenlerche, die in einer Schlinge gefangen war, sagte stöhnend: «Ach, was für ein unglücklicher Vogel bin ich! Ich habe niemandem Gold, Silber…Fabel lesen →
Nº 2Der StatuenverkäuferEin Mann schnitzte eine hölzerne Statue des Gottes Hermes und brachte sie auf den Markt, doch kein Käufer kam näher. Um jemanden anzulocken, rief er…Fabel lesen →
Nº 6Der Adler mit den gestutzten Flügeln und der FuchsEin Mann fing einen Adler, stutzte ihm die Flügel und liess ihn in seinem Hühnerhof unter den Hennen leben. Der Vogel liess den Kopf hängen und frass…Fabel lesen →Eine Fabel, jeden Sonntag, in deinem Postfach.